
Private Investoren wollen Milliarden in Batteriespeicher stecken. Katherina Reiche bremst sie aus – und für neue Gaskraftwerke sollen wir bezahlen. Absurd? Willkommen in der deutschen Energiepolitik. Wenn Wind und Sonne zu viel Strom liefern, entstehen negative Strompreise. Windräder werden abgeregelt. Netzengpässe kosten uns Milliarden. Dabei steht eine Lösung längst vor der Tür: Großbatterien. Sie speichern Strom, wenn wir zu viel davon haben, geben ihn zurück, wenn wir ihn brauchen – und stabilisieren nebenbei das Netz. Und das Beste: Private Investoren wollen Milliarden dafür ausgeben. China hatte Ende 2025 bereits rund 136 Gigawatt neue Speicherleistung installiert. Texas hat seine Batteriespeicher innerhalb weniger Jahre auf rund 15 Gigawatt hochgezogen. Deutschland? Fast 900 Netzbetreiber. Hohe Baukostenzuschüsse. Netzanschlüsse als Nadelöhr. Und gleichzeitig Milliardenförderung für neue Gaskraftwerke, die ab 2031 über eine neue Umlage finanziert werden soll. Besonders pikant: Laut Spiegel-Recherche ließ sich Reiches Wirtschaftsministerium von EnBW Argumente liefern – pro Gas und gegen Batteriespeicher. Selbst das Bundeskartellamt warnt vor Nachteilen für Batteriespeicher und einer möglichen Stärkung etablierter Stromkonzerne. Das ist nicht nur ein Problem für die Energiewende. KI braucht Strom. Rechenzentren brauchen Strom. Industrie braucht Strom. Wer Speicher ausbremst, bremst Deutschlands nächste Wachstumsphase. Warum finanzieren wir neue fossile Abhängigkeiten, während privates Kapital für Speicher vor der Tür steht? #Batteriespeicher #Energiewende #KatherinaReiche #Energiepolitik #KlartextMitLilly